Ausweiskopien von Pornodarstellern ungeschützt im Netz!

Ausweiskopien von Pornodarstellern ungeschützt im Netz!

In den letzten tagen wurde nunmal vermehrt über die Leckagen im Amazon AWS berichtet. Ein wohl sehr großer Leak schien dieser hier gewesen zu sein…
Amazon AWS: Leak von Tausenden britischen Arbeitnehmerdaten

Ich weiß ja nicht, ob dieser neue Leak hier, auch schon zahlenmässig dort mit integriert war?? Denn Pornodarsteller sind schliesslich auch Arbeitnehmer!! :rofl: :wink:

Eine Pornofirma hat die Vertragsdaten mit ihren Darstellern ungeschützt im Netz gelassen. Rund 4.000 Darsteller sind von dem umfangreichen Datenleck betroffen. Das Missbrauchspotenzial sei hoch, schreiben die Entdecker.

Name, Künstlername, Adresse, Bankdaten und Ausweiskopien - Noam Rotem und Ran Locar von der VPN-Bewertungsseite VPNmentor.com entdeckten am 3. Januar 2020 ein besonders intimes Datenleck. Die Pornoseiten Pussycash und Imlive speicherten die Daten ihrer Darsteller in einem ungeschützten Amazon S3 Bucket. Die Daten von 4.000 Darstellern weltweit seien in dem Leck enthalten, schreiben Rotem und Locar in einem Bericht, darunter auch etliche europäische Länder wie Deutschland, Schweiz und Italien. Pro Darsteller sei ein Zip-Archiv, das häufig Fotografien, Kopien von Ausweis, Pass oder Führerschein enthalte, angelegt gewesen. Zudem seien Porträts enthalten, bei welchen die Darsteller ihren Ausweis zur Identifikation neben ihr Gesicht halten. Die Dateien seien teils wenige Wochen, teils bis zu 20 Jahre alt gewesen.

Je nach Land können auf den Ausweisen unterschiedlichste Informationen enthalten sein. Neben dem vollen Namen, dem Geburtsdatum, der Nationalität und der Unterschrift sind beispielsweise auf den brasilianischen Ausweisen auch die Fingerabdrücke abgebildet. Teilweise enthalten die Ausweise auch die Wohnadresse sowie die Namen der Eltern.

Persönliche Informationen in den Vertragsunterlagen:
In den Ordnern seien zudem die Vertragsunterlagen enthalten gewesen, heißt es in dem Bericht. In den Formularen wurden unter anderem die Künstlernamen und die echten Namen und Adressen sowie Telefonnummern und Arbeitsstellen der Darsteller erfasst. Auch die Sozialversicherungsnummer, Kontoinformationen oder Kopien der Kreditkarte waren Teil des Lecks, teils auch eine Kopie der Geburtsurkunde.

Ebenfalls enthalten: Scans von handgeschriebenen Biografien, in denen die Darsteller ihre sexuellen Präferenzen und Praktiken, ihre Hoffnungen und Träume bis hin zu ihren Hobbys und ihren Lieblingskünstlern darlegen.

Datenmissbrauch möglich:
Die Daten könnten auf viele Arten missbraucht werden, heißt es in dem Bericht. Die umfangreichen Informationen, im Speziellen jedoch die Kopien offizieller Dokumente, können zum Identitätsdiebstahl missbraucht werden. Pornodarsteller müssten zudem Stalker oder Schmutzkampagnen fürchten, schreibt VPNmentor.

Die Darsteller könnten mit den Informationen zudem erpresst werden, wie es beispielsweise bei dem Datenleck des Seitensprungportals Ashley Madison 2015 der Fall war. Zudem könnten Kriminelle die Daten zum Verkauf anbieten. Im Oktober vergangenen Jahres bot ein Hacker beispielsweise die Daten von zwei Escort-Foren an. Besonders bedrohlich könne die Situation für LGBTQ-Darsteller sein, beispielsweise sei Homosexualität in rund 70 Ländern immer noch kriminalisiert, schreibt VPNmentor.

Nach der Entdeckung am 3. Januar meldeten Rotem und Locar das Datenleck an das Affiliate-Netzwerk Pussycash sowie deren Tochterseite Imlive. Am 7. Januar antwortete Imlive, dass sie sich um das Datenleck kümmern und die Informationen an Pussycash weiterleiten würden. Am 9. Januar sei das Leck behoben worden, schreiben Rotem und Locar. Eine Antwort von Pussycash hätten sie jedoch nie erhalten.

Hier einmal der originale Gesamtbericht der Researcher bei vpnMentor:

https://www.vpnmentor.com/blog/report-pussycash-leak/

Wer wird denn da lachen? :rofl:
Ist doch ein schwerer Job, den ganzen Tag rumzustehen :rofl:
Könnte mir vorstellen, einem tun abends bestimmt die Beine weh :joy: :rofl:

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Bei der Rumsteherei liegste auch noch die meiste Zeit ^^ Da haste es abends nicht in den Beinen, sondern eher im Rücken und im Poppes!
You know: „Wildwasserfahrt im Anale Grande“
:stuck_out_tongue_winking_eye:

Ja, eine Strapaze für den ganzen Körper. Mal gut, wenn die gegen Krankheit und Arbeitsunfähigkeit versichert sind :joy:

Wusstest du eigentlich:
Das weibliche Pornodarstellerinnen das Krankheitsbild des Proteinmangels am allerwenigsten beklagen!! Wo hingegen die Migräne ein weit verbreitetes Krankheitssyntom bei den Darstellerinnen ist!!
:thinking: :innocent:

Hört sich ja fast so an, als hättest du eine Sprechstunde :joy:

Jedenfalls können sie nicht behaupten, sie würden einer sitzenden Tätigkeit nachgehen und hätten zu wenig Bewegung. Zwischendurch auch mal ab und zu Outdoor und es klappt auch mit genug frischer Luft :sunglasses:

Ich habe mir mal mehrere Dokumentationen dazu angesehen, die sich kritisch damit auseinandersetzen. Diese berufliche Tätigkeit ist für die Psyche die Hölle, das betrifft leider ausgerechnet das schwächere Geschlecht, also die Frauen. Und vom Ansteckungsrisiko (HIV und mehrere andere Geschlechtskrankheiten) wollen wir gar nicht erst anfangen. Warum wohl gibt es so gut wie keine Darsteller, die diesen Mist längerfristig mitmachen können?

Im Vergleich zu einem „normalen“ Mitarbeiter sind die Bezüge hoch. Aber sind sie hoch genug, um sich damit kaputt machen zu lassen? Was in der Filmbranche (Hollywood) leider als normal angesehen wird, von vielen Männern schlecht behandelt zu werden. Glaubt ihr, das ist ausgerechnet in der Pornobranche BESSER ??? Wenn sich die Schauspielerinnen schon nicht trauen sexuelle Übergriffe und/oder Vergewaltigungen anzuzeigen, für wie wahrscheinlich haltet ihr das, wenn jemand das in der Porno-Branche machen will??

Und liebe Männer. Erzählt mir bitte nicht, ihr schaut nicht ab und zu rein bei einem der einschlägigen Pron-Seiten.

nein wir gucken alle so was nicht und haben bundesmutti übers bett hängen da vergeht einen alles wen man so was sehen tut :joy: :partying_face: :joy: spass

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Das ein solcher Job teilweise psychische Probleme erzeugen kann, ist mir klar! Da wir aber bei den Darstellerinnen nicht von Zwangsprostitution reden, haben die sich diesen Job wohl freiwillig ausgesucht (gehe ich mal von aus). Wen dem dann so ist, dann sind die jobtechnischen Umstände aber auch ein selbst zu kalkulierendes Risiko, wie in jeder Berufssparte auch.
Wenn wir hier von HIV und anderen Krankheiten reden, sollte das Ansteckungsrisiko eigentlich das gleiche sein, wie bei jedem anderen Menschen auch zuhause. Oder halt genau so hoch oder gering, wie bei den Darstellerinnen zuhause, wenn sie sich privat einen Partner suchen!

Bestimmt nicht!! Aber die Umstände und Regeln unter denen vielleicht ein geringer Teil der Frauen in dieser Branche leiden, werden letztendlich von den Produktionsfirmen diktiert. Das verhält sich dort genauso, wie in der restlichen freien Marktwirtschaft auch. Natürlich wird es auch dort Firmen geben, die in der Branche als schwarze Schafe gelten - diesen Anteil gibts aber ebenfalls überall in anderen Berufsbildern. Nur weil im Pornobereich die Arbeitsbedingungen halt auf Sex bezogen sind, sollte man die deshalb nicht anders werten…Eine Frau, die auch schon privat keinen Bock drauf hat, wird sich wohl kaum bei Orlowski oder Magma etc. bewerben!
:wink:

Mir geht’s nicht um Zwangsprostituion oder sowas in der Art. Aber da wird schon mal gerne mehr verlangt, als die Darstellerinnen möchten. Nicht jede Frau findet Analsex besonders toll. Und selbst wenn, muss man da als Partner extrem vorsichtig vorgehen, sonst wird das EXTREMST schmerzhaft. Im Enddarm sind nämlich mindestens genauso viele Nervenenden, als in der Vagina, und das ist natürlich kein Zufall.

Gut, aber wir kommen irgendwie immer weiter vom Thema ab. Es geht ja eigentlich um die Ausweiskopien, die im Netz herumschwirren…