Bestmixer.io gestern hochgenommen

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Der Krypto-Mixer-Dienst Bestmixer.io wurde gestern von niederländischen und luxemburgischen Behörden in Zusammenarbeit mit Europol hochgenommen. In Holland und Luxemburg wurden insgesamt sechs Server des Anbieters beschlagnahmt. Dies war die erste Aktion von Europol gegen einen Anbieter dieser Art. Europol vermutet, die Kunden haben diesen Dienst lediglich zwecks Geldwäsche und der systematischen Verschleierung von kriminellen Aktivitäten…

Wofür eröffnet man sonst einen BTC-Mixer wenn man nicht vor hat das Geld anderer Leute zu waschen bzw. sein eigenes noch dazu.

Ein Sicherheitsaspekt hat es sicherlich nicht das geld über einen Haufen fremder Addressen zu schleudern.
Hätte da eher bedenken, dass etwas auf der Strecke bleiben könnte.

Naja, schmutzige Coins mit anderen schmutzigen Coins zu mischen, würde ja alleine nichts bringen. Die müssen schon auch einige weiße dazu mischen, um die Verfolgung zu erschweren.

Bitblender.ch haben sich von dem Bust bislang nicht abschrecken lassen. Sie bieten ihre Dienste weiterhin ohne jede Einschränkung im Clearnet und Deepweb an.

Auf der Bitblender - Seite gibt es nur eine Anleitung für die Nutzung im TOR-Netzwerk! Der eigentliche Mixing-Dienst scheint somit nur übers Deepweb verfügbar zu sein…
:wink:

Desweiteren kann ich mich nur der Meinung von SecurityFlaw anschliessen…Ich hätte auch so meine Bedenken, ob ich mein eingesetztes Geld vollständig wiedersehe. Entweder habe ich grenzenloses Vertrauen zum eingesetzten Mixing-Dienst, oder die pers. Situation macht es unumgänglich, diesen zu nutzen!
Hier noch eine kurze Erklärung zur Funktion solcher “Mixer”:

Grundsätzlich sind alle Transaktionen auf einer Blockchain unveränderbar und für jeden einsehbar. Dies gilt auch für Bitcoin-Zahlungen. Es lässt sich also jede Bitcoin-Transaktion zurückverfolgen, wenn auch unter sehr hohem Aufwand. Daher bezeichnet man Bitcoin nicht als anonym, sondern als pseudonym.
Ein Kryptowährungs-Mischdienst ermöglicht es jedoch, Zahlungen zu anonymisieren. Dafür schickt man seine BTC an einen Bitcoin-Mixer, wie etwa Bitcoin Laundry, CoinMixer oder eben – bis unlängst – an Bestmixer.io. Der jeweilige Anbieter teilt die zu versendenden Coins in viele kleine Mengen auf und schickt sie über ein Netzwerk von Adressen mit zufälligen zeitlichen Abständen hin und her. Die unzähligen Transaktionen an hunderte oder tausende Wallets sind praktisch nicht mehr nachvollziehbar und die Spuren verlaufen sich im Sand.

:wink: