Chats in großen WhatsApp-Gruppen mitunter gefährlich


#1

Zum gesamten Artikel


Wie Strafrechtler Udo Vetter in seinem Blog berichtet, kann es sehr gefährlich sein, Mitglied in größeren WhatsApp-Gruppen zu sein. Die Polizei wollte ernsthaft bei über 600 Teilnehmern einer WhatsApp-Gruppe eine Hausdurchsuchung durchführen, weil ihnen vor vielen Monaten zwei möglicherweise rechtswidrige Fotos zugestellt wurde. Für die Polizisten war der Anfangsverdacht dafür in 600 Fällen mehr als…

#2

Mir schrieb jemand bei Facebook:

He Lars, was rätst Du dann wegen dem Whats App-Scheiß? Alle Chats regelmäßig löschen oder so? Das sollte noch als Tipp unten ran.

Ich denke nicht, dass die an WA selber rangehen und sich die Logs geben lassen. Eher also nur das, was am Smartphone ist. Da sollte das Löschen ausreichend sein. Was denkst?

Ich habe mal von einem Smartphone Forensiker gehört, dass die meisten Hersteller gar nicht wirklich löschen, sondern nur überschreiben. Man könnte einem trotzdem nachweisen, dass man Mitglied der Gruppe war. Ist auch die Frage, was einem das Ganze nutzen soll, wenn die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss vor der Tür steht!??


#3

Sicher könnten die uns das auch noch nach dem löschen nachweisen, aber ist das den Aufwand wirklich wert? Ich denke, das auch die Kripo sich zwei Mal überlegt ob sie tatsächlich bei 300 Smartphones gelöschte Dateien aufarbeiten, nur weil 10 davon schonmal mit dem ,ach so bösen, Gras zu tun hatten, bzw. 3 Bilder das vermuten lassen. Ich will gar nicht über das Geld nachdenken was der Staat dabei verbrennt, nur um es bei einem roten Eintrag zu belassen der nach 2 Jahren verfällt. Meistens kann sowieso nichts mehr festgestellt werden, da der jeweilige Stoff vermutlich schon konsumiert und die Bilder ja auch ganz einfach aus dem Internet sein könnten :crazy_face: Alles schon durch gehabt.

Prinzipiell ist es selten dämlich WA-Gruppen aufzumachen, in denen man dann Bilder von seinen Substazen präsentiert. Wer sich im heutigen Zeitalter noch mit seiner Main-Handynummer regelmäßig beim Dealer meldet, sollte ernsthaft darüber nachdenken ob er sich nicht doch lieber ein anderes Hobby sucht. Warez leeched man doch auch nicht ohne VPN, das ist selbe in grün.


#4

Den Ermittlern ging es primär um kinderpornografische Werke, weil die weniger bekleideten Personen aller Wahrscheinlichkeit nach unter 18 Jahren alt waren. Tja, da hört der Spaß dann oftmals auf. Wegen einer Pflanze oder einem Hanfsamen regt sich kaum jemand auf.


#5

Achso okay, bei deinem Artikel habe ich den Teil mit dem Marihuana gesehen, deswegen bin ich darauf eingegangen. Naja, ich denke da muss sich jedes Elternpaar an die eigene Nase fassen. Ich meine, ich bin noch relativ jung und merke selber wie rasant die Jugend sich verändert hat. Mit 12 habe ich (ungelogen) noch im Sandkasten gespielt, heute denken die Kinder drüber nach, an wen sie als nächstes Nudes verschicken können. Mir kommt es so vor als würden zwischen meiner und der Generation nach mir Dekaden liegen.


#6

Ja, das stimmt, die Veränderungen sind teilweise wirklich drastisch. Man glaubt kaum, wie viel sich da in wenigen Jahren verändert hat. Es kommt aber sehr viel darauf an, was ihnen ihre Eltern jeweils vorleben. Wenn deren Umgang mit den sozialen Medien eher kritisch ist, werden sie damit auch eher vorsichtig umgehen - anders herum natürlich genauso.