Chemical Revolution: Betreiber des Drogen-Onlineshops angeklagt

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Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt a.M. reichte kürzlich Klage gegen die Verantwortlichen des Online-Drogenshops Chemical Revolution ein. Den elf Tatverdächtigen wirft man…

Wann kommt die Verfilmung von Netflix? Oder war Shiny Flakes so viel kleiner?

Die elf Angeklagten müssen sich wegen bandenmäßigem Handel von über 130 Kilogramm Amphetamin, 42 Kilogramm Cannabis, 17 Kilogramm der Partydroge MDMA, sechs Kilogramm Kokain, einem Kilogramm Heroin sowie mit neuen psychoaktiven Stoffen verantworten. Die geschätzten Gesamteinnahmen beliefen sich umgerechnet auf über eine Million Euro.

Mich würde nur mal interessieren, wie die Behörden auf diese Werte kommen?? Da die Betreiber wohl kaum ein „offenes Bestellsystem“ betrieben haben, können die Zahlen ja nur aus dem ausgehobenen Lager in Hessen stammen!
Die Tatsache, dass der verhaftete Mitbetreiber zwar Kundendaten rausgegeben hatte, erklärt nämlich auch nicht die Kilos, sondern nur die IPs und Account-Daten der Kunden!
Da das Lager kein Grundstein für schlechte Zeiten war, sondern ein aktives Versandlager und die Tatsache, dass im Interview von monatlichen Großeinkäufen in NL die Rede war, wissen die Behörden doch wirklich nichts von dem Warenumsatz über die Plattformen!?! :wink:

CR war ca. 17 Monate in voll aktiver Phase - wenn man die Mengen oben für einen Monat zu Grunde legt, kann man sich die finale Menge zumindest ansatzweise ausrechen…
2,2 Tonnen Amphe
0,7 Tonnen Gras / Hasch
0,3 Tonnen MDMA
17 Kilo Schore
0,1 Tonnen Koks

Wenn man im Schnitt von 200000€ / Mo. ausgeht, ergibt das nen Umsatz von mind. 3,4 Millionen Taler! Wenn die Polzilei nun von 1 Millionen ausgeht, ergibt die Milchmädchenrechnung noch weniger Sinn! Dann würde nur noch in Frage kommen, dass man die Ware teuer eingekauft hat, um sie dann hinterher billiger zu veräußern??? :grin: Wohl eher nicht…So sind se halt, die klugen Rechner aus dem Amt ^^

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Verhandelt wird ja nur das, was nachweisbar ist. Warscheinlich ham die Ermittler die angegebenen Mengen gefunden und der Umsatz ergibt sich aus den beschlagnahmten Kundendaten.

Der Fehler bei CR war, das viel zu viel Leute involviert waren. Zumal jetzt auch noch die Vermutung ins Spiel kommt, dass die Angeklagten sich gegenseitig „anscheißen“…

Shiny Flakes is im Gegensatz zu CR noch ne richtig coole Aktion gewesen, weil der Typ alleine aus seinem „Kinderzimmer“ mehr als eine Tonne Drogen abgesetzt hat. Und auf ne Serie über CR kann ich gerne verzichten, wenn man sieht was Netflix mit Shiny Flakes gemacht hat. Ne Komödie, die das ganze ins Lächerlichte zieht.

Naja die tun gut daran nur das anzuklagen was du auch beweisen kannst. Ansonsten nimmt die Verteidigung die Anklage auseinander und das sieht dann noch lächerlicher aus.

Die Serie bei Netflix war Käse, um es mal auf den Punkt zu bringen, da wurde jedes Vorurteil bedient. Und das Ganze sollte dann irgendwie lustig wirken, das war es für unser einer aber eben nicht.