CounterFights Anti-Piracy warf Ende Dezember viele Verlage raus

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Wie uns Andreas Kaspar, der Geschäftsführer der inhabergeführten Firma CounterFights Anti-Piracy, bestätigte, warf man zum Jahreswechsel einige Vertragspartner hinaus. Kaspar…

Damit gäbe es ja mal wieder ein Beweis pro „VPN“ … Scheint ja doch was zu nützen, entgegen so manch einen Pessimisten hier im Forum :wink:

Ja, da ging’s ja auch „nur“ um Urheberrechtsverletzungen. Aber es waren gewerbsmäßig getätigte, wo bei TorBoox zum Ärger der Verlage sehr viel Geld geflossen ist.

Ich kann jetzt auch nicht sagen, welche VPN-Dienste er genutzt hat. Ich gehe davon aus, er war bereit etwas mehr Geld auszugeben, um sich abzusichern. Aber das ist nur eine Vermutung von mir.

Aha, er bekommt nur die DMCA-Löschungen bezahlt und spielt in seiner Freizeit dann Undercover-Cop. Sehr interessant. Er sollte einfach das machen wofür er auch bezahlt wird.

Denke das der KASPER von Counterfights halt nicht das grosse Geld erhalten
hat was er sich erträumt hat, und somit sein massiver Einsatz gegenüber Darkmon und Emerett Hawking tatsächlich ein Zuzahlgeschäft war, obwohl das schon große Hausnummern
der Szene waren… Die mussten ja wohl über längere Zeiten quasi observiert worden sein.

Da Counterfights in diesem Bereich die Segel gestrichen hat, dürfte die „Bücherszene“ sich vielleicht mit Neuzugängen etabilieren. Allerdings kommen Typen wie der Buchpirat ohnehin nicht wieder auf das Download-Boot. Hab gehört das auch Spiegelbest Abstand von der Szene hat… :wink:

Aber vielleicht taucht ja ein neuer Darkmon II auf… ?

Anmerkung: Alles einen Annahme von mehreren Unbekannten.

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Najaaaa…auch als Inhaber einer „Ich AG“ bzw. einer "Ein-Mann Butze sollte man die Eier haben, dass Wort Pleite und / oder Insolvenz einmal dann in den Mund zu nehmen, wenn es soweit ist bzw. kurz davor ist !!

Darunter leiden nicht nur die Marke CounterFights, sondern auch andere Bereiche des Unternehmens. Ich bin nicht bereit, die Abwertung der Marke CounterFights und den Reputationsverlust des Unternehmens hinzunehmen und den Qualitätsanspruch der Dienstleistungen zu verringern.

Das ist wohl ein resultierendes Ergebnis, wenn man meint, zu Höherem berufen zu sein…nur weil man zuviele Krimis mit „Undercover Ermittlungen“ gelesen hat und irgendwann zwischen Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden konnte :rofl:

Was hat der Mann denn die ganzen Jahre seit den letzten Aktivitäten gemacht, dass er nun durch die Blume von null Einnahmen berichtet ?? :thinking: :metal:

Herr Kasper hat aber recht. Ermittlungen, die effektiv sein sollen, müssen under cover laufen. Das dauert Monate und Jahre. Und ich weiß von anderen Firmen, dass in erster Front die Verlage zu keinen Ausgaben bereit sind. Der Grund dafür ist doch ganz einfach. Schaut Euch doch an, wie wenig Prozent die E-Books am Gesamtumsatz ausmachen, das ist lächerlich wenig.

Denkt doch mal betriebswirtschaftlich nach. Würdet ihr Geld für verdeckte Ermittlungen ausgeben wollen, wenn ca. 90% und mehr Eurer Umsätze sowieso über die gedruckten Bücher laufen und Euch somit sicher sind!?? Wenn sich ein Buch gut verkaufen lässt, was in den wenigsten Fällen so ist, der Rest der Bücher wird querfinanziert, dann ist den Verlagen der Umsatz sicher. Ich würde da wahrscheinlich deswegen auch kein Faß aufmachen wollen, um under cover ermitteln zu lassen.

Schaut mal hier:

„Mit einem Anteil von 5,7 Prozent Umsatz am Publikumsmarkt ist das E-Book allerdings weiterhin nur ein Nischenprodukt.“

Ooooder… Herr Kaspar ist bereits wieder unterwegs und die Info ist Teil seiner cover story :wink:

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Ich persönlich habe den Eindruck, das die am liebsten alle Ebooks einstampfen würden.
Die haben gemerkt, das ein Großteil sämtlicher Bücher im Grunde zumindest bis vor
kurzen noch umfangreich download-fähig waren… / Wer sich auskennt wird immer noch
eine Quelle finden, die noch nicht versiegt ist. Hust Ibooks to

Aber auch die Ebook Reader Industrie scheint am Limit zu sein. Kaum neue Geräte,
keine Werbung etc. , glaub tatsächlich das neue Ebook Reader in absehbarer Zeit
nicht mehr verfügbar sind, oder ein neuer „Schutz“ Standard wird.

Das ist wie mit dem MP3s, es läuft sich ab… :wink:
Anmerkung: Vielleicht sollte sich der KASPER ein neues Geschäftsfeld suchen, z.B.
mit KASPERsky , das kann nur gutes rauskommen, wenn zwei KASPER Typen
zusammenarbeiten… :rofl:

Wie es derzeit bei den Ermittlungs-Firmen bzw. IT-Dienstleistern läuft, weiß ich nicht. Aber als ich mal vor einigen Jahren für einen Anwalt ohne Angabe meines Namens Beiträge geschrieben habe, war beim Thema Markenschutz echt viel Musik drin.