Darknet: Drogenhändler aus den Niederlanden vor Gericht

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Ein niederländischer Drogenhändler versendete in über 126 Fällen Betäubungsmittel über das Darknet. Die Staatsanwaltsschaft geht von über 3.400 Fällen aus.…

Was mir bei der Vorgehensweise aus dem Artikel echt nicht logisch erscheint und mir nicht in den Sinn kommen will, ist folgendes:
WARUM sollte ein holl. Dealer seine Ware mit DOPPELTEM RISIKO an seine Kundschaft verschicken??
Seine Verkaufspreise werden wohl gleich / ähnlich gewesen sein, wie bei anderen Verkäufern! Doppeltes Risiko bei gleichem Gewinn ist ziemlich dämlich!! :grin:

  • Risiko Nr. 1 – Erstmal die Drogen in grösseren Mengen nach Deutschland schmuggeln!!
  • Risiko Nr. 2 – Der eigentliche Versandhandel

Er fährt also zu grenznahen Filialen, um die Pakete dort abzugeben. Er wechselt dabei im Turnus die Filialen / Städte (egal ob es 3 oder 8 Filialen waren!). Dabei wird er zu 99,99999% gefilmt bei DHL!
Wenn er das einige Male / Tage / Wochen macht, ist er per se schon auffällig ! Wenn es zu Beschlagnahmungen der Sendungen beim Empfänger kommt, ist die Route inkl. der Abgabezeiten fix zurückverfolgt und sein Video zugeordnet!
Haargenau das gleiche Ergebnis würde auch eintreten, wenn er die Pakete in wechselnden, holländischen Offices abgibt - auch dort wird gefilmt etc. pp.

Allerdings entfällt beim Versand aus Holland mal grundsätzlich ein nicht unwichtiger Risikofaktor komplett!! Das Risiko des Schmuggel nach Deutschland!!
Wer macht denn bitte schön so etwas hirnverbranntes…??? Beim Handel das Darknet zur Verschleierung nehmen, aber beim Versand das doppelte Risiko eingehen - irgendwas kann da doch nicht so ganz stimmen ?!?

:wink:

P.S.
Normalerweise würde ein Verkäufer für diese Art der Verteilung einer Ware auf viele Absenderadressen auch einen oder mehrere Läufer nutzen! Bei dem zu erwartenden Gewinn, ist das eine minimale Auslage für maximalen Sicherheitsgewinn!!

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Jap. Mit Läufern wäre das wohl anders ausgegangen. Hab das mit dem Grenzübertritt auch nicht ganz verstanden. Warum sollte das sinnvoll sein?

@Ghandy was sind denn „Karaokekartons“? :3

Wat ik echt niet logisch vind aan de procedure in het artikel en waar ik niet over na wil denken is het volgende:
WAAROM moet een gil. Dealer zijn goederen met DOUBLE RISK naar zijn klanten moet sturen?
Zijn verkoopprijzen zullen waarschijnlijk dezelfde/gelijksoortige zijn geweest, net als bij andere verkopers! Dubbel risico met dezelfde winst is vrij dom! :grin:

  • Risico nr. 1 - Allereerst het smokkelen van de drugs in grotere hoeveelheden naar Duitsland!
  • Risico nr. 2 - Het eigenlijke postorderbedrijf

Hij rijdt daarom naar filialen in de buurt van de grens om de pakketten daar af te leveren. Hij wisselt om de beurt de takken/steden (ongeacht of er 3 of 8 takken waren!). Hij is 99,99999% gefilmd bij DHL!
Als hij dit een paar keer / dagen / weken doet, is hij per se al opvallend! Als het gaat om inbeslagnames van de uitzendingen met de ontvanger, wordt de route met inbegrip van de levertijden teruggetraceerd en de video toegewezen!
Hetzelfde resultaat zou zich ook voordoen als hij de pakketten bij wisselende Nederlandse kantoren aflevert - daar wordt ook gefilmd etc. pp.

Bij verzending vanuit Nederland wordt echter een niet onbelangrijke risicofactor volledig weggelaten! Het risico van smokkel naar Duitsland!
Wie wil er alsjeblieft iets doen dat zo’n hersenverbranding veroorzaakt…??? Om de Darknet met de handel mee te nemen naar de veiling, maar met de verzending het dubbele risico te nemen - iets kan er toch niet zo helemaal correct zijn!

:wink:

P.S.
Normaal gesproken zou een verkoper één of meer lopers gebruiken voor dit soort distributie van een product op veel afzenderadressen! Met de verwachte winst is dit een minimale uitgave voor maximale veiligheidswinst!

Ich verstehe nur Bahnhof mit Tulpen und Nordsee :wink:

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Supi…dann hast DU es zumindest schon mal verstanden ! :+1::rofl:

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Ich drücke ihm die Daumen, dass er da rauskommt. Als ob Europa nicht wichtigere Probleme hätte.

Habe mal eine Doku dazu gesehen irgendwo auf Youtube, da hat ein deutscher Großdealer aus dem Darknet weltweit verschickt. Der ist immer direkt an das Postverteilungszentrum gefahren und hat da seine 100 Sendungen eingeworfen.

Einerseits war sein Ansatz mit den verschiedenen DHL-Filialen gut. Andererseits hätten es auch mehr sein können.

@bill
Moin Moin,
da du ja die Hintergrundinfos zum Artikel auch hast…
Das mit den Filialen mag ja prinzipiell richtig sein! Allerdings zielte meine Frage des „WARUM“ auf das doppelte Risiko ab???
Ein holländischer Dealer, der in diesen finanziellen Magen zu Hause ist, könnte man als zumindest semi-profeassionell bezeichnen, wenn nicht sogar mehr!! Ein Profi würde niemals freiwillig dieses zweite Risiko des grenzübergreifenden Schmuggels eingehen, vor allem, weil es auch noch unkalkulierbar wäre!!
Vielleicht hast du ja eine Antwort für meinereiner…?
:wink: :metal:

In diesem Beitrag wird erwähnt das dream market mittlerweile beschlagnahmt wurde!

Laut der Staatsanwaltschaft soll er unter dem Pseudonym „BerlinMannschaft“, auf dem mittlerweile beschlagnahmten Marktplatz „[Dream Market] seine Waren verkauft haben.

Woher wisst ihr, dass dream market beschlagnahmt wurde? Bis jetzt weiss man doch nur das es geschlossen ist. Woher stammt deine info? Oder war es ein Tippfehler?

@VIP, meine Mutmaßung, Pseudonym und Versand gehörten zu einer dt. DW-Legende. Und das Risiko bei grenznahen DHL-Stationen ist nicht so hoch, eigentlich überschaubar, je nach Ortskenntnis. Infos zu Routen und Guides findet man in den Anreinerdörfern.

Wo steht, dass er keine Unterstützung hatte, hab ich was übersehen, eine Quelle oder so?

Wenn ich es selber wüsste, dann könnte ich es dir sagen. Das doppelte Risiko ist kein verkehrter Ansatz, aber vielleicht sah er nun mal nicht aus wie der übliche Verdächtige.

Er hatte es ja auch in unauffälligen Karaokekartons verpackt und ist bestimmt auch dementsprechend mit einem Firmenfiahrzeug gefahren. Anders kann ich es mir nicht vorstellen und erklären, so wäre es für mich am authentischsten

@anon73225299

Tach auch…
Da ich ungefähr 2/3 meiner Lebenszeit in quasi Sichtweite der besagten Grenze gewohnt und gelebt habe (Wir sind früher noch mit dem Rad zum Coffeeshop gefahren!) und auch heutzutage oft dort unterwegs bin auf beiden Seiten, muss ich leider sagen, das Risiko ist keinesfalls gering! In meiner Übertreibung würde ich behaupten, dass ich zwischen Maastricht und runter bis hinter der A40 jeden Busch und Strauch beidseitig kenne…also fast! :wink:
Das Schengener Abkommen hat den Kiffer-Tagestourismus damals aufheben wollen durch die Öffnung, aber dabei nicht bedacht, dass sich im Gegenzug der Schmuggel um ein vielfaches steigern wird! Hinzu kommen die Fehleinschätzungen der niederländischen / deutschen Regierung bezüglich Internet und Drogenhandel - war auch nicht ersichtlich vor 25-30 Jahren! Um die entstandenen Defizite über die Jahre auszubessern, wurden von beiden Seiten fette Maßnahmenkataloge erstellt, die letztendlich den Schmuggel regulieren, reduzieren sollte. Dieses Stück Grenze, welches ich eben beschrieb ist nach wie vor das Tor zu Deutschland und Europa, von holländischer Seite aus für den Drogenexport. Resultierend aus der Masse an Drogen, die über holl. Seehäfen ins Land kommen und der Tatsache geschuldet, dass in dieser Region in NL die meisten „Küchen“ für synthetische Drogen existieren!! Das Wissen dazu, ist bei beiden Regierungen ja vorhanden…entsprechend sehen die Maßnahmen aus, die den Schmuggel unterbinden sollen.
Manchmal kann man das Gefühl bekommen, dass die deutsch / holländische Grenze inoffiziell besser überwacht wird, als früher die Aussengrenzen der DDR :rofl:
Wenn ich das nun auf den Artikel oben umsetze, wird wohl klar, warum ich das Risiko als sehr hoch und unkalkulierbar halte!
Und eine Unterstützung durch dritte Personen finde ich in dem Artikel nicht, da wird nur vom Dealer selber in allen Belangen gesprochen!! :wink:

@bill

Den typischen, üblichen Verdächtigen gibt es nicht beim grenzübergreifenden Drogenschmuggel! Deswegen gibt es schließlich auch die Schleierfahndung, von denen die Politik offiziell nichts wissen will - komischerweise habe ich diese aber, seit dem ich einen Führerschein habe, schon unzählige Male zu spüren bekommen beim Grenzübertritt bzw. einige Kilometer entfernt…
In den Wäldern der ehemaligen „grünen Grenze“ turnen mehr Staatsbeamte rum, als Pilzsammler und Förster, Spaziergänger etc. zusammen :scream:
Es ist ja völlik OK, wenn du mir das „warum“ zum Risiko nicht weiter erklären kannst, aber WIESO hältst du es denn für einen guten Ansatz??!

:metal: Nice Friday for f*cking my swedish girlfriend… :joy:

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Es ist sofern ein guter Ansatz, dass er mehrere DHL-Filialen genutzt hat. Die Tatsache, dass er keine Läufer hatte und die Grenze überquert hatte, ist demnach ein sehr großes Risiko. Er hätte es auch in den Niederlanden versenden können.
Jeder Dealer hat so seine Risiken, die er eingeht. Aber in jedem Risiko steckt auch eine Chance Geld zu verdienen.

Stimmt erstmal…allerdings bedeutet in einem solchen Fall das Plus an Risiko auch ein plus an entstehenden eigenen Unkosten!
Da die Marktpreise für diese Art von Waren so ziemlich feststehen, schmälert das eindeutig den eigenen Gewinn bei höherem Risiko, im Vergleich zu anderen Anbietern! Sollte er die höheren Kosten aufschlagen auf den VK-Preis bleibt er auf der Ware sitzen - Tjaaaa, selbst in dem Bereich des Handels regiert die Marktwirtschaft…
:rofl::money_mouth_face:

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