eBay Kleinanzeigen: perfide Betrugsmaschen im Überblick

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Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt aktuell vor betrügerischen Tricks beim Warenverkauf auf eBay Kleinanzeigen. Beim Kauf oder Verkauf von Waren sehen…

Also wenn ich was bei ebay kleinanzeigen via Paypal auch verkaufe, frage ich auch ob das nicht mit Famile & Freunde machbar wäre da ich einfach x% abgeben muss. Bisher hatte ich auch beim Kauf damit Glück, auch beim Verkauf. Kollege hingegen war so dumm und hat 400€ so verschickt weil etwas unglaublich günstig war. Schön doof aber er lernt noch immer nicht dazu. Ich mach sowas nur bei Beträgen die man verschmerzen könnte, sagen wir 30€ (n PS4 Game) aber das entscheide ich auch nach dem Gespräch mit der Person. Klar kann man Pech haben, aber allgemein zu sagen wer mit Family & Friends bezahlt fliegt auf die Fresse ist so falsch (steht da ja auch nicht ^^). Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Paypal mehr als 1,9% haben möchte (ich bin grad auf der Gebührenseite und blick nicht wirklich durch, möglich dass ihr Recht habt + Einmalgebühr). Wie immer gilt: Brain 2.0 einschalten! Aber ihr habt absolut Recht, man kann echt auf die Schnauze fallen wenn man nicht aufpasst. Bisher kann ich zum Glück nur positives melden, bis auf das Leute unzuverlässig bei Abholung sind :slight_smile:

Ich bin inzwischen dazu übergegangen Paypal als Verkäufer nicht mehr anzubieten. Wenn Versand unbedingt gewünscht ist, bestehe ich daher auf Banküberweisung. Erstaunlich viele Käufer sind damit immer noch einverstanden.

Selbst bei Family & Friends kann der Käufer das Geld zurückbuchen lassen, indem er einen unauthorisierten Zugang zu seinem Konto meldet. Der Käuferschutz scheint sich ebenfalls immer öfter zu gunsten des Käufers zu entscheiden, sodass man als Verkäufer nicht sicher sein kann, dass man nicht betrogen wird.

Als Käufer würde ich hingegen nur per Paypal bezahlen.

Was meinst du denn, warum das Ganze Käuferschutz und nicht Verkäuferschutz heisst?! Es ist auch nicht erstaunlich, dass ein Käufer die Überweisung gerne tätigt! Bei einer Überweisung hasst du meines Erachtens immer 6 Wochen Zeit, diese wieder zurückbuchen zu lassen (ohne Angabe von irgendwelchen Gründen). In Zeiten von Paypal scheint man das aber immer wieder zu vergessen!

Lastschriften kann man bis zu 8 Wochen zurückbuchen lassen bei Überweisungen sieht das anders aus ,wenn man wirklich schnell ist und die Bank kontaktiert bevor das Geld dem anderen Konto gutgeschrieben wurde kann man Glück haben, sonst wirds kompliziert.

OK…dann hab ich es wohl mit der Lastschrift verwechselt.
Trotzdem ist man bei der Prozedur nicht chancenlos, selbst wenn das Geld schon beim Empfänger gutgeshrieben wurde!
Denn in solch einem Fall wird deine Bank eine Rückholung bei der Empfänger-Bank beantragen. Dabei ist es aber von Vorteil, wenn man den klassischen belegbaren Überweisungsvorgang dazu genutzt hat, anstatt Online-Banking.
Nachdem deine Bank beim Gegenüber die Rücküberweisung angefragt hat, wird diese den Empfänger kontaktieren, um die Rückerstattung in die Wege zu leiten. Es gibt zwar keine Garantie darauf, dass dies funktioniert, aber eine reelle Chance!

Denn rein rechtlich gesehen muss der Empfänger das Geld zurückgeben, da er ohne Rechtsgrund bereichert ist (§ 812 BGB). Zahlt der Empfänger zum Beispiel mit dem falsch überwiesenen Geld seine Schulden ab, muss er das Geld an dich zurückgeben, auch wenn er es nicht mehr hat.

Der ganze Aufwand lohnt natürlich erst ab gewissen Beträgen, da die Rückholung mit entsprechenden Kosten und Gebühren bedacht ist !! :wink:

Bei kleinanzeigen mach ich prinzipiell nur noch Geschäfte per Selbstabholung… Der Nachteil ist zwar, dass man bei der Artikelauswahl eingeschränkt, da ortsgebunden ist, aber man ist immer auf der sicheren Seite. Zumal man sich auch den Artikel direkt beim Verkäufer anschauen kann, bevor man bezahlt. Und da ich in einer Großstadt wohne, hatte ich bisher nie Probleme mit potentiellen Kunden oder Verkäufern den Artikel zu bekommen oder los zu werden.

Paypal ist schon lange keine Option mehr für mich, weil man als Verkäufer immer im Nachteil ist, wenn der Käufer Käuferschutz beantragt. Ist dieser nämlich unbegründet, bleibt das Geld trotzdem übelst lange gesperrt, bis man darauf Zugriff hat.

Und da man bei Paypal unbedingt seine richtige Kontonummer angeben muss, bevor man damit Geschäfte macht, ist das schon von Grund auf perfide.

wobei ich dazu sagen muss… Am liebsten nutz ich derzeit den Marketplace von Facebook. Da ist Betrug nicht so einfach möglich, weil Facebook von jedem Anbieter eine Autorisierung der Handynummer und einen Original-Account (kein Fake) verlangt.

Facebook ansich is zwar blöd, zwecks Datensammelwut, aber nur für den Marketplace is dat meiner Meinung derzeit die sicherere Alternative zu ebay-kleinanzeigen.