Fahndung nach Softwarepiraten - So läuft es ab?


#1

Fahndung nach Softwarepiraten!

Heute schreibe ICH mal einen kurzen Artikel, wie man heute die “Softwarepiraten” aufspürt, und warum manche “Warezseite” im Visier der Ermittler kommt…

Als grösster “Aktivist” gegen Software-Piraterie kommt die BSA.org meiner Meinung in Betracht. Die sitzen in den USA, haben Niederlassungen und suchen teure Software-Produkte aller Adobe, Microsoft, Solid Works und vielen anderen…, und prüfen auf “Echtheit und Warez”.

Die durchforsten das “Netz” nach einem “illegalen” Warezeintrag, der von anderen Foren oftmals einfach 1:1 kopiert wird. Schon werden sich einige Seiten öffnen, welche die vermeintlichen Inhalte anbieten. (Hier ist bereits viel Lug und Trug im Spiel). Viele Seiten sind mit Maleware verseucht…, nächster Schritt bei denen “Download” zum testen der Software! Ist wirklich das drin, was im “Warez-Text” steht, könnte sich ja um eine “Trial-/Testversion” handeln.
Sobald sicher ist, nein da ist ein Crack/Keygen dabei geht es los…
Die Seite wird in einer “besonderen Datenbank” vermerkt!

Dann beginnen wohl Ermittlungen in alle Richtungen.
Kurz danach, ist die “Warez-Seite” oftmals down.

Denkemal, da läuft ein Routine an, wo die dessen Provider, Server-
dienstleister, vielleicht sogar die “Landesbehörde” anschreiben.
Wie gesagt, die meisten Seiten gehen danach in dem “Downtime” Modus.
Ihr versteht?

ABER ich habe ein “Brisanz”, “Auffälligkeit” festgestellt, ein Land
hält sich offenbar nicht an diese “Regeln”. Vielleicht werde ich
dazu nochmal einen gesonderten Artikel schreiben.

Gruss Trigger

PS. Die “Liste” gibt natürlich, wiederum “tolle” Seiten preis, die man vorher
gar nicht auf den Radar hatte… :thinking:


#2

Die BSA ist mir bisher vor allem durch ihre Werbeanzeigen bei Facebook aufgefallen, wo man seinen verhassten Arbeitgeber wegen der Verwendung von Schwarzkopien melden soll. Dazu gab’s vor einigen Jahren auch ein eigenes Video:


#3

Sind das nicht die die einen 500€ zahlen wenn mein seinen Arbeitgeber verpfeift weil ein gecracktes Photoshop oder Word verwendet wird.


#4

Die Summe wusste ich nicht, aber genau die sind das. :wink:


#5

@JanaMaria @Ghandy

Nun ja, die Summe 500,00 Euro ist nicht ganz richtig…
3 x Trommelwirbel, es werden bis zu 10.000,00 Euro ausgelobt!!!

Das ist natürlich schon ein “Kopfgeld”, wobei man natürlich seinen
Arbeitgeber “denunzieren” oder auf neudeutsch “anscheissen” muss.
Nach so einer Aktion wird man garantiert nie wieder “Mitarbeiter des Monats”
bzw. kann man wohl noch froh sein wenn da bleiben dürfte.

Denkemal, das “Personen” von der BSA angesprochen werden sollen, die
bereits im “Knatsch” mit Ihrer Firma stehen. (Die z.B. 3 Abmahnungen erhalten haben oder sich halt an Ihren Arbeitgeber rächen wollen).

Kenne tatsächlich einen Fall, bei dem eine Stahlbaufirma, illegale “Autocad” Versionen am laufen hatte, und die tatsächlich aufgeflogen sind. (ICH wars aber nicht, nicht das hier Missverständnisse aufkommen). Die mussten nachher etwa 12000 € nachzahlen (auf Kredit), der “Denunziant” keine Ahnung was der bekommen hat, aber Durchschnittsumme 500,00 € plus könnte stimmen…

Hier weiterführende Links:
https://www.golem.de/news/deutschland-bsa-zahlt-kopfgeld-fuer-hinweise-auf-illegale-software-1410-109959.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/illegale-software-bsa-zahlt-praemien-fuer-hinweise-auf-firmen-a-998348.html

Gruss Trigger
(Wanted Dead or Alive) hehe

PS. Wer in nachfolgenden Video aufpasst, weiß auch wohher der NAME
Trigger herrührt… :rofl:
https://www.youtube.com/watch?v=9wWySln4sY0


#6

Dort sind einige große Softwarefirmen vertreten wie auch Microsoft, SAP, Adobe, Apple, Borland, Cisco, HP, IBM, Intel, Macromedia, Trend Micro und viele mehr. Die Unternehmen sind zahlende Mitglieder und für die Mitgliedsgebühr wird geprüft, ob die in den Büros eingesetzte Software auch wirklich gekauft wurde. Lobbyarbeit wird auch realisiert. Nun ja, irgendwer muss ja die Drecksarbeit machen…


#7

Zitat von meinen Spiegel Bericht Link:
Auf Facebook warnen manche Nutzer explizit davor, womöglich den eigenen Job aufs Spiel zu setzen - für eine Prämie, die es eben doch nur gibt, wenn der Prozess gegen das Unternehmen gewonnen wird. Zitatende

Ganz erhrlich, diese “Nummer” (Firma denunzieren wg. Softwarepiraterie) kannst du
nur bringen, wenn du bereits auf der Abschussrampe oder Abstellgleis im Betrieb bist…, ansonsten tut man sicherlich keinen Gefallen mit der Aktion.

PS. Ausgenommen von meiner “Theorie” sind die Berufsgruppen
“Astronauten” und “Gleisarbeiter” :slightly_smiling_face:


#8

Selbst dann würde ich mir das gut überlegen. Du musst am nächsten und an allen folgenden Tagen morgens in den Spiegel schauen und möchtest dabei doch sicher keinem egoistischen Arschloch ins Gesicht blicken, oder!? Solche Methoden sind nämlich unter aller Sau. Da muss mir der Arbeitgeber aber schon arg Unrecht angetan haben, bevor ich auf eine derartige Idee kommen würde…


#9

JA, so eine Aktion von der BSA geht gar nicht…, die Video-Botschaft von denen ist ja auch
von 2014/2015, die haben sich, von der Aktion glaube auch inzwischen distanziert.
Sowas kann nur nach “hinten” losgehen…

PS. In der geschichtlichen Vergangenheit wurde auch Leute denunziert, das Ergebnis
war tragisch… Wo kommen wir dahin, wenn sich jeder als “Hilfs-Sheriff” aufspielt.

Anmerkung: Oh, man kann Kommentare mit “Emoji” bewerten. Hab das gerade mal getestet,
es funktioniert.