Fake News erkennen – Tipps gegen Manipulation

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Ob kannibalistische Geflüchtete, bezahlte Klimaaktivisten oder erfundene Straftaten – Fake News sind seit einiger Zeit auf der Tagesordnung. Sie sollen Angst verbreiten und den politischen Diskurs zerstören. Hier weiterlesen.

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Sag mal soll das ein Witz sein?
Sind die Empfehlungen ernst gemeint oder ist das Satire?

Nicht nur das wir die Propaganda, die unsere Hirne und Herzen vergiften zangsweise begleichen müssen (GEZ) Nein uns werden auch noch auf Basis von Zangsgeldern derlei Propagandakonstrukte untergeschoben - das die Tarnkappe auch noch dafür Werbung macht haut dem Faß den Boden aus… zu der Aussage Kriminalität ist zurückgegangen halte ich mich vornehmlich zurück.

Carsten:
Zitat Oliver Janich zu Frau Reschke (ARD):
Lügen sie bewusst oder haben sie nicht richtig recherchiert?
https://youtu.be/6tb97CXZ0L4

MFG Toni Ben Rainer

Die GEZ gibt es schon lange nicht mehr, das ist jetzt die Haushaltspauschale und funktioniert ganz anders. Über den Sinn oder Unsinn der Haushaltspauschale kann man endlos diskutieren, doch darum geht es jetzt gar nicht.

Und wieso sind Angebote der öffentlich rechtlichen Sender automatisch schlecht? Oder Webseiten, die vom Staat finanziert werden? Das möchte ich bitte begründet haben.

Der Artikel ist keine Satire und bei Facebook habe ich bislang keine ähnlichen Anfragen bekommen.

Wo lügen wir? Kannst Du/Sie das beweisen? Besser wäre es gewesen, Alternativen aufzuzeigen, die das Bemängelte nicht beinhalten und deswegen in Deinem/Ihrem Sinn besser sind. Sonst könnte man vielleicht auf die Idee kommen, Du/Sie möchtest nur herumtrollen.

Das Thema an sich ist sehr wichtig, vor allem heutzutage, in Zeiten in denen die Politik lieber ihren eigenen Weg geht, am Bürger vorbei!
Grundsätzlich ist das aber kein deutsches Problem, sondern es erstreckt sich weltweit, egal wie groß oder klein, und wie arm oder reich ein Land sein sollte…

Hier im Artikel sind einige gute Ansätze enthalten zur Entstehung der Problematik, die Möglichkeit der Erkennung und vor allem die Quintessenz:

Alles in allem ist der Umgang mit Fake News Privatsache. Umso wichtiger ist es sich im eigenen Umfeld umzusehen und aufklärend entgegen zu wirken. Fakt ist, dass das Internet und der schnelle Informationsaustausch Desinformationskampagnen Tür und Tor geöffnet haben. Es liegt an jedem einzelnen zwischen der Datenflut zu selektieren und den ganzen Unsinn zu sortieren, um endlich wieder sachliche und konstruktive Diskurse voranzutreiben.

Andererseits gibt es auch einige Stellen im Artikel, da sträuben sich meine Nackenhaare:

Einmal gefangen im Dunstkreis der Filterblase voller Verschwörungsideologien, Hasstiraden und Falschmeldungen, lässt es sich nur schwer wieder herauskommen

Hier wird genau der Fehler gemacht, den man auch in 08/15 Aufklärungsseiten wiederfindet! Die Filterblase ist als Synonym genau treffend, aber man sollte einfach nicht die drei Punkte danach dauernd in einen Topf werfen:

  • Falschmeldungen (um die es hier eigentlich geht!)
  • Verschwörungstheorien
  • Hasstiraden

Diese drei Thematiken werden immer in einem Rutsch durchbeschrieben, als ob diese immer nur in der geballten Kombination auftreten würden. Diese drei Punkte sollte man völlig autark voneinander betrachten. Jeder dieser Punkte beinhaltet schliesslich ein komplett eigenständiges Problem, welches aber jeweils aus völlig verschiedenen Ursachen entsteht!
Ich will hiermit gar nicht bestreiten, dass diese Punkte oft in Beziehung zueinander stehen! Zum Beispiel passiert es oft, dass Punkt 1 nur zu Stande kommt, weil zuvor Punkt 3 die Grundlage dazu geschaffen hat.
Wenn man schon diesen Artikel als Tipp und Hilfestellung bezeichnet, und in der Kernaussage jeder Einzelne für seine Wahrnehmnug verantwortlich sein sollte, müßte man das Grundproblem auch differentierter darstellen!

Der erste Kommentar unter dem Text war natürlich am Thema vorbei - er war schlichtweg wieder eine eigenständige „Filterblase“ (sechs > setzen)!
Eine Blase mit einer zweiten Blase zu bekämpfen, ist von der Grundidee schon Schwachsinn…

Was mich an die vorgeschlagenen Quellen zur persönlichen Meinungsbildung erinnert. Diese stoßen ein wenig säuerlich auf! Ich beziehe mich hier auf nur eine der genannten URLs, um das zu erklären.
Wir sind uns, glaube ich einig, dass die Filterblasen die Behinderung sind, in denen die Bürger teilweise feststecken.
Eine solche Site, wie die des Volksverpetzers , als Hilfestellung zu nennen, halte ich für völlig falsch! Auf deren Fahne steht der Kampf gegen die Falschmeldung und deren Neutralität und Faktenverständnis etc. pp.
Wenn man sich diesen Blog anschaut, stellt man schnell fest, dass mind. 95% der Artikel immer gegen AFD, Rechte, Nazis usw. ausgerichtet sind. Es mag sein, dass aus dieser Ecke sehr viel an falschem Schund veröffentlicht wird…
Die angebliche neutrale Aufklärungsarbeit dort wird somit ziemlich links-lastig bzw. komplett einseitig dargestellt. Das Ergebnis ist nichts weiter, als die nächste Filterblase, die dadurch kreiert wird, um eine gewisse Grundstimmung gegen rechts zu machen!
Bitte nicht mißverstehen, denn für mich sind links und rechts nur Richtungsanzeigen beim Blinken auf der Straße :wink:
Wenn man dann solch eine Quelle als Tipp nennt zur persönlichen Meinungsfindung, finde ich das schon ziemlich verantwortungslos! Außer, es passiert mit Absicht des Autors, dann wäre es noch viel schlimmer…
Und wer sagt dem Hilfesuchenden denn, bei den genannten Quellen, dass es dort nicht auch Falschmeldungen gibt, in der Masse der Artikel dort, um wieder in eine spezifische Richtung zu drängen?!
Da schliesst sich fast schon wieder der Kreis…

IMHO:
Die Demokratie gilt als die „menschlichste“ Staatsform, weil sie Gerechtigkeit, Teilhabe und Freiheit des Einzelnen am ehesten gewährt, weil sie mit Pluralität und Diversität am besten umzugehen vermag. Vor wenigen Jahren wurde von der digitalen Vernetzung der Menschen (Bürger) noch ein Demokratisierungsschub erwartet. „Social Bots“, „Big Nudging“ oder „Citizen Scores“ scheinen heute für die Möglichkeiten der Verhaltens- und Gesellschaftssteuerung unseres Leben zu stehen. Die demokratische Kultur der Debatte scheint in Meinungsforen zu verkommen. Löst die Digitalisierung die Demokratie auf und ab? Droht eine Automatisierung der Gesellschaft mit totalitären Zügen (China)? Oder braucht es eine Demokratie und Aufklärung 2.0, die auf digitaler Selbstbestimmung beruht?

Was bewirkt die zunehmende Digitalisierung in Zeiten der „Klick“-Demokratie?

  1. Sie führt zur Demokratisierung der Demokratie, weil sie direkter und unmittelbarer Formen der Bürgerbeteiligung ermöglicht. Sie vitalisiert die Demokratie, weil diese in ihren parlamentarischen Routinen erstarrt ist.
  2. Sie gefährdet die Demokratie, weil sie Polarisierung befördert und gesellschaftliche Konsensbildung verhindert, die Wahrheit unter Fake News und Lügen begräbt, die Verbreitung populistischer Kräfte befördert und die demokratische Kultur als Zivilisationsleistung zerstört.
  3. Sie beschleunigt und spiegelt Zerfallsprozesse der Demokratie, die ohnehin stattfinden. Fake News, Social Bots, Big Nudging etc. sind nur die Spitze eines Eisberges, der die offene Gesellschaft bedroht.

:metal:

Ich dachte, mit Filterblase war primär gemeint, dass man abhängig von seinen Vorlieben von den ach so sozialen Netzwerken entsprechend passende Beiträge Dritter angezeigt bekommt. Das allerdings entspricht der Wahrheit. Ansonsten haste recht.

Ich deute die Filterblase etwas anders. Die Blase ist der Raum, in den du reinrutschst bzw. reingeschoben wirst und am Ende nicht mehr selbstständig verlassen kannst. Der Filter ist dabei dein Gehirn, was auf Grund der Masse an Fälschungen (egal, wo diese herkommen!) irgendwann nicht mehr in der Lage ist, Richtig und Falsch differenzieren zu können (also die Wahrheit rauszufiltern)…
Ist ja nunmal Interpretation möglich…auch wenn mal die Beschreibung eher technischer Natur war! :wink:

Im 2. Weltkrieg haben die englischen Medien den Engländern vor den Scharmützeln eingeredet, der Japaner wäre ca. 140cm groß und die Flugzeuge wären alle aus Papier. Hätte man vorher mal einen Japaner begutachten können, wäre man garantiert mit seinem Arsch zuhause geblieben.

In der heutigen Zeit kommt man doch aus der Nummer „Fake-News“ nur noch raus, indem man entweder selbst vor Ort ist oder selber recherchiert!

Hallo,

Schon beim Lesen des Beitrages hatte ich den unterschwelligen Eindruck, das für dich nur die „Bösen“
(z.b. Klimahysteriegegner, NaziRassisten) Fake News verbreiten, währen die „Guten“ (z.b. Deutsche Regierung, LinksGrün) nur die Wahrheit sagen.
Statt dich an die im Bericht genannten Vorgaben (Schwarz-Weiss Denken vermeiden, Quellen prüfen) zu halten, verbreitest du selbst Fake News.

Zitat: „…Selbst abnehmende Straftatenstatistiken…“
und: „…In Wirklichkeit ging die Anzahl registrierter Straftaten in den letzten Jahren immer weiter zurück…“

Bitte hierzu die belegbaren Quellen nennen.

Ach so… Du schreibst das, weil die Regierung es seid Jahren ja ständig wiederholt.
Diese Methode zur Belegung unbewiesener Behauptungen stammt aus der Rhetorik und nennt sich Repetitio ad nauseam (Wiederholung bis zum Erbrechen)
Goebbels und sein Propagandateam beherrschten dies übrigens nahezu perfekt.

„…Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten - wenn alle Aufzeichnungen
gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit…“
-George Orwell 1984

Ich empfehle dir zum Thema Kriminalstatistik (PKS), die die Regierung ja als Quelle ihrer Fake News nennt, mal diesen Bericht zu lesen:

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/pks-was-die-kriminalstatistik-misst-und-was-nicht-a-1206571.html

Zitat:"…Jedes Jahr im Frühling ist es Zeit für gute Nachrichten. Da treten zuerst die Innenminister
der Länder und schließlich der Vertreter des Bundes nacheinander vor die Presse und verkünden in großer Einigkeit die frohe Botschaft. Das Land sei sicherer geworden, heißt es dann, die Zahl der Straftaten gesunken, die Polizei mache einen tollen Job. Und als quasi wissenschaftlicher Beleg für den ministeriellen Grundoptimismus muss stets die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) herhalten. Dabei wissen alle Beteiligten, dass dieses Zahlenwerk dafür kaum taugt - was aber niemanden stört: Eigenlob geht vor. …"

„…Sicherheitsberichte könnten genau das leisten. Sie wurden auf Bundesebene bisher aber nur zweimal erstellt: 2001 und 2006. Das Innenministerium in Berlin scheint an einer umfassenden Darstellung von Kriminalität nur wenig Interesse zu haben…“

Da muss man sich doch dann mal die Frage stellen, warum die Regierung kein Interesse an einer belegbaren Darstellung hat.
Vielleicht weil „…es Teile der Bevölkerung verunsichern würde…“??
Oder noch schlimmer, weil man dann ja offiziell zugeben müsste, das die Kritiker der deutschen Migrationspolitik (also die bösen NaziRassisten) Recht hatten.

Wie dem auch sei, Fake News sind kein Monopol der Bösewichte.

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Manipulierte News, die nicht die Wahrheit enthalten, werden regelmäßig auch im Auftrag der verschiedensten Regierungen und Geheimdienste in Auftrag gegeben und veröffentlicht, das ist wahr. Den Begriff Fake-News mag ich nicht, der ist so ausgelutscht und klingt mir viel zu sehr nach Donald Duck… ähhh Trump.

Die Aussagen in diesem Beitrag klingen so, als wären sie allgemein gültig, bei diesem Punkt muss ich Dir leider recht geben. Das hätte der Autor weiter einschränken müssen. Nun ja…