Filesharing: Mann trotz Restaurantbesuchs verurteilt

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Das Amtsgericht Charlottenburg verurteilte unter dem Az. 233 C 146/18 einen Mann, weil bei ihm daheim während seines Restaurantbesuchs ein Kinofilm widerrechtlich verbreitet wurde. Der Verurteilte habe nicht genug dafür getan, seine Unschuld zu beweisen, hieß es am 06.07.2018 als Begründung. Im Juristendeutsch spricht man von der sekundären Darlegungslast, die man erfüllen muss, um eine…

kraaaaaaass!! bin sprachlos
:open_mouth:

Ebenfalls von mir ein “kraaaaasss!!”.

Also habe ich meinen Router in einen EDV-Schrank versperrt, dann nehme ich ihn immer, wenn ich weggehe, vom Strom, auch alleine schon wegen des Brandschutzes, dokumentiere diesen Vorgang in einem Buch, dann diese Doku von einem Notar beglaubigen und lasse mich dann, während ich im Restaurant sitze, von vielen Zeugen fotografieren.

Wetten, dass die Richter auch da wieder umfallen werden`?

Dürfte rechtlich keinerlei Bestand haben. Denn er hat bewiesen, dass er nicht zuhause sein KONNTE. Damit ist seine Unschuld perfekt bewiesen!