G0d stellte persönliche Daten Hunderter Politiker ins Netz


#24

Ich halte dieses Triumphgeheul aus der rechten Ecke für ziemlich deplatziert und primitiv.
Es geht nicht darum, wer “Sieger” und wer “Verlierer” des Leaks ist.
Natürlich freut man sich, wenn man Flugtaxi-Digibärli oder den beSCHEUERten Verkehrsminister privat anrufen bzw. mailen kann, um ihnen mal zu erklären, wie die Abgasreinigung beim Diesel oder die Digitalisierung so funktioniert.

Dass sie das mit der Digitalisierung noch lernen müssen, ist ja durch diese Leak-Affäre (kein professioneller Hackerangriff!) nachhaltig bewiesen. Es ist halt erschreckend, wie unterentwickelt die Internetskills in der Politkaste sind.
Noch erschreckender ist, dass ein “Profi” wie Arne Schönbohm, mit B9 versorgter Chef einer nachgeordneten Behörde, völlig orientierungslos herumeiert und keinen Peil hat, wie man dem Sammler jener geleakten Daten auf die Spur kommen könnte. Jetzt müssen sie noch bei der NSA um Hilfe betteln, damit die ihnen erstmal das Einmaleins der Internetspionage beibringen.


#25

Hey, hat hier jemand noch ein paar funktionelle Links?

Bisher konnte ich leider nichts finden.


#26

Ist der Link noch verfügbar?
Der, den du herauseditiert hast, ist auf jeden fall down.


#27

Ist doch alles mal wieder viel Rauch um Nichts. Viele Daten. Da sollten die, die sich jetzt darüber beklagen, sich mal lieber fragen, warum sie nicht besser darauf aufgepasst haben. Da sie veröffentlicht wurden und davon ausgegangen werden kann, daß niemand der Betroffenen damit erpresst wurde, sollte man sich bei der Aufklärung auch nicht darauf einschießen, wer nun die Daten gehackt hat - eher auf diejenigen, die sie sich mit einfachsten Mitteln haben abjagen lassen. Das wäre wohl eher der Weg, sowas in Zukunft bestmöglich zu verhindern (Mal abgesehen von der Frage, ob man sich das wirklich wünschen würde). Ist doch schön und unterhaltsam^^


#28

Ich sehe gerade, Gizmodo.com hat uns in seinem Beitrag verlinkt. Wie cool.


#29

ACHTUNG !
Der mögliche “Täter” ist wahrscheinlich enttarnt worden !!!
Siehe Videos in der Shoutbox! Ausserdem berichtet ein “Anrufer” der
der “Martin Schulz” antelefoniert hat… (aufgrund des Datenleaks)!


#30

Wir haben es verstanden @MEGA


#32

Wer hat bitte einen Link?


#33

Darf ich nicht.

Ich habe einen


#34

Pn bitte! Vielen Dank schonmal.


#35

Darf ICH nicht…, ja dann wird das nie was miit euch…
Persönliche Befindlichkeiten deines “Bosses” sollten nie Vorrang haben.
Denk mal drüber nach Clemens. Würde mich trotzdem freuen, wenn wir
beide uns gut verstehen. DANKE

PS.
ES verdichten sich Anzeichen, das ein Hacker namens “Nullrouter bzw. Nullr0uter”
für den grössten Datenklau in Deutschland verantwortlich ist.


#36

Der da: https://github.com/nullr0ute ?


#37

Da müssen wir jetzt ganz vorsichtig sein. Kenne den natürlich nicht.
Bin aber sicher, das der das nicht sein wird. Weisste auch warum, der
nennt sich nullr0ute scheint USA-Bürger zu sein…
Nur eine Ahnung…


#39

Jede Wette, dass dieser Typ nichts mit der Sache zu tun hat.


#40

Ja. Einfach auf The Pirate Bay mal nach “Doxxing-Adventskalender” suchen. Sind 6,69GB (wenn alle enthaltenen Archive entpackt werden in etwa 10GB).


#41

Ich habe einen sehr klugen Kommentar zum Thema gelesen, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Liebe Freunde Freier (und damit kontrollierbarer) Software, kaum ist das neue Jahr angebrochen, bricht die nächste Datenleckwelle über uns herein.

Private Datenvorsorge wird zum Gebot der Stunde und inzwischen mehr als nötig.

Auch wenn es - so wird inzwischen vermutet - ein nicht allzu kundiger Hacker war, der einen Youtube-Account kompromittiert hat, weist das Ergebnis doch überdeutlich auf einige Fragen hin.

Die Fragen an die zuständigen Behörden lasse ich hier mal weg.

Die für uns wichtigere Alltagsfrage besteht vermutlich darin, wie wir selbst kundiger werden können, um unsere Daten verantwortlicher zu schützen.

Sind wir es doch selbst, die unglaublich freizügig mit unseren Daten um uns werfen. Ein Gewinn bei einem Preisausschreiben (dessen offensichtlicher Zweck der Abgriff unserer Daten ist) mit einer Chance von 1 zu einer Million veranlasst den einen oder die andere, private Daten in eine Maske einzutragen, von der wir nicht wissen, wer sie wartet, weiter verwendet, verkauft oder sonst was damit macht.

Die meisten Versuche, in fremde (also unsere!) Rechner einzudringen, kommen über die Werbung. Weshalb haben dann nicht alle bereits Werbeblocker (wie etwas ublock origin) als Addon beim Firefox eingerichtet?
Blöd halt, wenn jemand mit anderen Browsern unterwegs ist. Ein Anlass, zu wechseln?

Und wo wir doch wissen, dass Google eine gigantische Datenkrake ist: Trotzdem verwenden wir sie als Suchmaschine, obwohl es mit Ixquick oder Startpage deutlich datensicherere Alternativen gibt.

Viren und Schadsoftware wird auch gerne in Anhängen, zumeist auch noch im abgeschlossenen Format wie doc oder docx versteckt. Kein Kundiger wird einen solchen Anhang weder anhängen oder gar öffnen.

Regelmäßig weisen wir beim Linuxtreff darauf hin, dass niemand, der datenverantwortlich arbeitet, lediglich EIN einziges Passwort - und dann noch den Namen der Katze, der Tochter, des Freunds/Freundin, gar das
Wort Passwort selbst - verwendet. Über solche Passwörter freuen sich die Hacker besonders. Mit einem
einzigen Passwort den ganzen Rechner unter den Füßen.

Gut, wir wissen, dass das bei einem Linuxrechner nicht funktionieren würde, weil ein solcher nie im Modus des Rechnerverwalters betrieben wird. Das wäre übrigens beileibe nicht der einzige Grund, auf Linux
umzusteigen.

Es sind unsere Bequemlichkeiten, die es den Hackern erleichtern. Wer seine Daten in der Cloud (Datenwolke) ablegt, hat erstens den Spruch (in freier Übersetzung): “Es gibt keine Datenwolke, es gibt nur die Rechner anderer” vergessen, sondern ist selbst schuld, wenn die Daten über (Beispiel etwa Dropbox) unverschlüsselte Datenleitungen transportiert werden.

Ein bisher noch wenig diskutiertes Problem besteht nun mal darin, dass alle diese Daten (Facebook, Google, Whatsapp, Instagram) auf einem Zielgerät gespeichert werden. Wie wir im letzten Jahr mehrfach gesehen
haben, ist das eine zentrale Schwachstelle.
Dagegen würde nur helfen, die Daten in sogenannten föderalen (also verteilten) Netzen zu speichern, wenn man sie denn überhaupt außerhalb der eigenen Verantwortung speichern möchte.

Und nicht vergessen: Wir sollten auch nicht außer Acht lassen, dass auch in Deutschland zentral Daten gesammelt werden. Dies soll nach dem Willen aus z.B. dem Gesundheitsministerium auch noch deutlich erweitert werden.

Die private Lösung kann eigentlich nur darin bestehen, den Datenklauern jeder Herkunft die Arbeit so schwer wie möglich zu machen - wohl wissend, dass es die absolute Sicherheit definitiv nicht gibt.

Statt Google andere Suchmaschinen, jeweils ein Passwort (auch noch klug zusammen gesetzt) für jeweils eine Funktionalität, raus mit der Werbung (aus ursprünglich lediglich einem reinen Informationssystem), raus aus Facebook (und anderen in Wirklichkeit unsozialen Medien) hin zu föderalen Systeme wie etwa Mastodon, Telegram statt Whatsapp, raus aus der von anderen verwalteten Cloud - es gibt tatsächlich Alternativen.
Wir müssen sie nur nutzen.

In diesem Sinne: Ein datenverantwortliches und hoffentlich gesundes und fröhliches Jahr 2019 - es gibt einiges zu tun.

Wolf-Dieter Zimmermann


#42

Dann sollte man Chrome verwenden, der blockiert nur solche Werbung aber nicht die Legale.


#43

Nein, das soll früher selbst mal ein YouTuber gewesen sein, der andere YouTube gehackt hat. Aber ich halte das Gerücht für übereilt und weiß nicht, ob das überhaupt stimmt.


#44

Die Recherchearbeit hier finde ich in dem Zusammenhang noch interessant.


#45

http://nzxj65x32vh2fkhk.onion/index.php/pae2x43c0/nathn7/raw