MixCloud: Hacker erbeuten über 20 Millionen Datensätze

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Der überaus bekannte und bei vielen beliebte Musik-Streaming-Dienst MixCloud, wurde kürzlich gehackt. Die Hacker konnten mehr als 20 Millionen Datensätze…

MixedCloud ist ein gerade in den USA, ziemlich bekannter Musik-Streaming-Dienst.

MixedCloud ist nicht das selbe wie MixCloud! der falsche name wurde nicht nur im obrigen zitat genutzt, sondern auch in den zitierten kommentaren des artikels!

das einzige, was mixedcloud und mixcloud gemeinsam haben, dass es einen user mit diesem namen auf mixcloud gibt :wink:

https://www.mixcloud.com/mixedcloudES/listens/

Danke für den Hinweis :grinning:

geschieht denen Recht… Mixcloud is doch nur ein Abklatsch von Soundcloud. Schon allein die Qualität der Streams lässt bei Mixcloud zu wünschen übrig. Vorallem diese strikt festgelegte Regelung, dass man dort offiziell nichts downloaden darf find ich für einen Dienst wie Mixcloud überhaupt nicht gut. Mit jDownloader kann man zwar das Zeug trotzdem downloaden, aber da bekommt man die Musik nur in mißerabler m4a Qualität.

Bei Soundcloud z.B. ist das meiste in wav oder 320k mp3 Quali zu bekommen.

Mixcloud ist im Gegensatz zu Soundcloud ausschließlich für DJ-Mixe gedacht (wie der Name schon sagt). Und im Gegensatz zu Soundcloud hat Mixcloud schon immer Abgaben an die Copyrightholder gezahlt und konnte die Mixe so ganz legal streamen und jeder kann davon profitieren.

Wie wäre es mal mit Musik kaufen du kleiner Bengel?

Mixcloud hat auch Podcasts und Radioshows…

Viele Mixe für die man bei Mixcloud zahlen muss, gibts auch bei Soundcloud… Klar sollen Künstler für ihre Werke Geld verdienen. Deswegen ist es z.B. bei Streamingdienste wie Spotify, iTunes etc. völlig legitim, dass man dafür einen Mitgliedsbeitrag zahlen muss, um die Musik streamen zu können. Weil nämlich bei diesen Diensten von den Künstlern die eigenen Tracks gespielt werden.

Bei Mixcloud wiederum spielen die meisten DJs nicht ihre eigene Musik, somit steht denen aus lizenzrechtlichen Gründen gar nicht das Geld zu. Von den DJ´s leitet keiner das Geld direkt an die Künstler weiter, deren Platte die spielen/mixen. In einem Club geb ich als Gast dem DJ auch kein Geld für sein Set. Er bekommt zwar seine Gage, aber streng genommen, müsste er dann von dieser Gage Tantiemen an die Künstler zahlen, weil er öffentlich deren Musik spielt. Das einzige was der DJ aber zahlt, ist der Jahresbeitrag für die Gema.

Die Musik bei Mixcloud wird auch im Normalfall privat gehört und nicht öffentlich aufgeführt. Es ist wie es ist, während Spotify und die anderen Konsorten die Gebühren an die Künstler dier Tracks weiterleiten, bekommt bei Mixcloud das Geld der DJ, der fremde Tracks spielt.

Wer für DJ-Mixe Geld verlangt, macht das nicht aus Liebe und persönlicher Einstellung zur Musik, sondern um sich aus wiederlichen Gründen zu bereichern. Die meisten DJ spielen die Platten weil denen die Musik gefällt und die Künstler/Produzenten gut finden. Und wenn ich davon ein Mix mach, dann tu ich das, weil ich den Hörern ein musikalisches Erlebnis bieten möchte. Und nicht um denen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Und wie gesagt, ketzerisch könnte man sagen, die DJs bei Mixcloud schmücken sich mit fremden Federn und lassen sich das ganze dann auch noch finanzieren.

Free Music for Free People
Um es mal mit den Worten von Spiral Tribe zu sagen:

Freie Parties, freie Musik, freie Menschen - daß ist unsere Maxime, daß ist die Grundidee des Spiral Tribe. Jede einzelne Person im Spiral Tribe trägt dazu mit ihrer eigenen Kreativität bei. Die Musikindustrie hat schon viel zu lange die MusikerInnen und die HörerInnen ausgesaugt. Wir können dagegen unsere eigenen Parties, Raves und Konzerte so gestalten wie wir es wollen, nicht des Profits wegen, sondern um gemeinsam etwas zu entwickeln... Wenn es dir um Geld geht und du dein Ego befriedigen willst, dann verkaufe dich. Aber wenn es dir wirklich um die Musik geht, dann brauchst du niemanden, dann vertraue auf deine eigene Kraft.