Pennywise "outet" sich... Dankeschön !

#1

Heute mal wieder für euch Leser, was besonderes…

Bin der Danny Pennywise, und manch einer “meint” ich wäre hier ein Ober-Troll
bzw. in Lars seinem alten Blog gewesen…

Als Danny Pennywise habe ICH jede Menge geschrieben, auch viel Schabernack
und Blödsinn. Habe immer versucht Ideen und Inspiration in den Texten, Kommentaren
reinzubringen. Politiker reden teilweise zu 100% Bullshit, bei mir lag die Rate bei
max. 60-80%. Meine Aussagen hatten immer einen “wichtigen” Kern.

Wurde sehr oft angefeindet, bzw. durch den “Kakao” gezogen, manchmal zu Recht
aber oftmals sind Tendenzen entstanden die mir nicht gefallen haben, und auch
letztendlich die “Lust” genommen haben in diesem Bereich was zu machen.

Hier gibt ES viele Leser, die still und heimlich lesen, und überhaupt nicht im Sinn haben
überhaupt ein Kommentar abzugeben. Frage mich schon seit Monaten, woher kommt das,
und warum kann man heute keine Leute mehr für irgendetwas animieren kann.
Viele sind gegen “Upload-Filter”, aber wenigsten gehen dafür auf die Strasse.
Gleichgültigkeit ist nie eine Lösung gewesen.

Ein “Dankeschön” oder “Hast du gut” gemacht, findet man hier wenig. Glaub die Kultur
hat sich geändert, vielleicht ist vieles zu “selbstverständlich” geworden.

So, das musste ich loswerden, habt erstmal eine zeitlang vor mir Ruhe!
Danke fürs Lesen. Eines nie “vergessen”, irgendwann holt die Zeit euch an,
und dann schaut ihr vielleicht in ein “Fotoalbum” und denkt, JA das hätte man
anders machen können…

Gruss Danny Pennywise
(ES ist nicht ausgeschlossen, das wir uns wieder lesen)

Hatte auf jeden Fall hatte ICH in der Vergangenheit mächtig Spass hier, haut rein euer
D. Pennywise & Kumpels. Danke Lars.

#2

lol, das war jeden Moderator klar und ist deshalb nichts neues.

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#3

:wave: Tschau! Und alles Gute für dich.

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#4

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#5

Was soll ich sagen…?
Ausser vielleicht: Manchmal sind die Dinge anders, als sie scheinen!
:wink:

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#6

Stimmt, @VIP - gebe dir uneingeschränkt Recht…
Vieles sieht auf den ersten Blick anders aus als es tatsächlich ist.

Gerade in der “Internetzeit” ist Vorsicht geboten, News, Fakenews, Werbung und Kommerz liegen dicht beieinander.

Möchte aber anmerken, das ich meistens “harmlos” bin und für die “gute” Sache aktiv
bin, oder besser gesagt ich es zumindest versuche. :neutral_face:

#7

Ich kann dir eigentlich nur beipflichten, bei deiner Aussage bezüglich des heutigen Inhalts im Netz! Heutzutage muß man fast jegliche Information, Aussage usw. erstmal als prüfenswert in Frage stellen (außer natürlich bei der Tarnkappe). :wink:
Hinzu kommt, dass dieser ganze Unsinn zumeist von großen Meinungsmachern freigesetzt werden und die Meinung eines Einzelnen als Person zumeist nichts mehr zählt.Das Gleiche gilt natürlich auch für kleinere Gruppen und sogenannte “Randerscheinungen”, deren freies und exotisches Denken immer schön kleingehalten wird!
Alexandra Borchardt von der Süddeutschen Zeitung (Chefin vom Dienst) hat hingegen z.B. die Meinung, dass das Internet einfach zuviele Freiheiten möglich macht, als das es eine Demokratie vertragen könnte!
Ihre Kernaussagen dazu:

Das Netz ist per se neutral

Doch Borchardt ist der Ansicht, dass man anders fragen müsse, denn das Netz sei per se neutral. Die Frage müsse eher lauten: “Wie schaffen es offene Gesellschaften, mithilfe des Netzes die Demokratie zu stärken?” Werden die Menschen in Zukunft vor allem von mächtigen Staaten und Konzernen getrieben, die das Netz dafür nutzen, Regeln zu brechen, Rechte zu beugen und so die Demokratie zu schwächen?

Man könne das, was Andrew Keen in seinem kritischen Buch “The Internet Is Not The Answer” beschreibt, um viele Erkenntnisse aus Forschung und Erfahrung erweitern. Daraus ergäben sich für Borchardt zehn Thesen:

    1. Das Netz schwächt Institutionen, die Demokratie braucht starke Institutionen.
    1. Im Netz gilt das Recht der Vielen. Zur Demokratie gehört der Rechtsstaat. Der schützt die Rechte der Schwachen.
    1. Das Netz bietet die Freiheit, Regeln zu umgehen. Aber Demokratie lebt von Regeln.
    1. Das Netz kann Grenzen überwinden, aber Demokratie ist territorial begründet.
    1. Die starken Akteure im Netz sind Konzerne. Die starken Akteure in der Demokratie sind politisch gewählt.
    1. Das Netz belohnt jene, die am lautesten sind. Demokratie lebt von Repräsentation und gleichem Zugang für alle.
    1. Das Netz fördert Clicktivism und Anonymität, Demokratie braucht Arbeit und Verantwortung.
    1. Im Netz gibt es eine Explosion der Information und viele Nischen. Demokratie braucht einen Informationsraum.
    1. Das Netz begünstigt die Genialen, die Rücksichtslosen, die Privilegierten, Demokratie begünstigt das Mittelmaß.
    1. Das Netz fördert Transparenz. Demokratie braucht Diplomatie, das Geheimnis.

Borchardt ist davon überzeugt, dass das Netz demokratische Beteiligung stärken kann, aber nur mit Regeln und einer Ethik der Verantwortung. Wenn das Netz nicht reguliert wird, gefährdet es die Grundlagen der Freiheit: die Menschenrechte, den Respekt voreinander.

Man sieht also, dass die Herangehensweise zum Thema Internet im Bezug auf Demokratie und Freiheit, und somit auch der freien Meinungsäußerung, echt unterschiedlich ist! In diesem Falle hier, durch Beschneidung der Freiheit, soll mehr Freiheit im Ganzen entstehen (siehe die 10 Thesen). In meinem eingeschränkten Gedankengut, beisst sich die Katze dabei selber in den Schwanz…
:rofl:

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