TSA: Körperscanner diskriminieren afrikanische Frauen und Turbanträger

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Mitarbeiter der Transportation Security Administration (TSA) mussten in einem Interview einräumen, dass ihre Körperscanner arge Probleme mit dicken Haaren und…

Diskriminierung ist also, wenn ein neutrales Sicherheitssystem mit Dicken Haaren oder bestimmten Kopfbedeckungen nicht klar kommt weil es nun mal Grenzen des möglichen bei diesen Verfahren der 3D Scans gibt? Ok? In meinen Augen sollten sich gerade die Religiösen mal von ihrem Faschismus verabschieden und sich - wie jeder andere auch - am Flughafen korrekt kontrollieren lassen. Und wenn man eben bei Personen mit besonders dickem Haar noch mal nachprüfen muss, sollte man das als gegeben akzeptieren. Immerhin ist das ja nicht neu. Wie viele Jahre gibt es diese Scanner schon? Allein das sich da noch jemand drüber beschwert. Wir haben echt andere Probleme ^^

Ja, wenn Menschen mit bestimmten Merkmalen anders behandelt werden als der Rest, so ist das durchaus als Diskriminierung anzusehen. Ob es noch andere Probleme gibt, spielt in dem Zusammenhang keine Rolle.

Dazu kommt ja, dass alle warten müssen, weil die Geräte das nicht leisten können was sie versprechen. Dass der Hersteller nicht mal auf Anfrage eine Stellungnahme abgeben will, spricht für sich.

Völliger Humbug…denn selbst die weltweit anerkannte und gültige Menschenrechtserklärung sagt dazu aus:

Unter der Voraussetzung, dass Diskriminierung mit Ungleichbehandlung gleichgesetzt ist…
Zu klären ist also immer, ob eine Ungleichheit „in der Natur der Sache liegt“ und folglich verschiedene rechtliche Regelungen erlaubt oder gar gebietet oder ob eine Regelung wesentlich Gleiches ungleich behandelt. Nicht jede Form von Ungleichbehandlung erfüllt das Begriffprofil der sozialen Diskriminierung . Einige Formen von Ungleichbehandlung sind nicht nur rechtlich geboten, sondern auch legitim…

Selbst bei uns in „Good Old Germany“ ist diesbezüglich über Artikel 3 - Grundgesetz geregelt:
Ungleichbehandlungen dürfen in Deutschland nur vorgenommen werden, wenn…

  • mit ihnen ein legitimer Zweck verfolgt wird
  • die Ungleichbehandlung zur Erreichung des vom Gesetzgeber verfolgten Zwecks geeignet ist, also den angestrebten Zweck fördert
  • sie erforderlich sind (es darf also kein milderes Mittel geben, mit dem sich gleichermaßen effektiv der Zweck erreichen ließe)
  • das Gebot der Verhältnismäßigkeit beachtet wird, das heißt, wenn Maß und Gewicht der tatsächlichen Ungleichheit bzw. des mit der Ungleichbehandlung verfolgten Zwecks in einem angemessenen Verhältnis zum Maß und Gewicht der rechtlichen Ungleichbehandlung stehen.

Körperscanner diskriminieren afrikanische Frauen und Turbanträger

Wenn ich nun schon im Klugscheiss-Modus bin, muss ich auch mal zwangsweise fragen, wie eine rein technische Apparatur überhaupt einen Menschen diskriminieren könnte ???

Na, ich will Dich mal sehen wenn Du ständig abgetastet werden musst, ob Du Dich dann nicht auch diskriminiert fühlst. Dazu kommt, dass diese Personengruppen sowieso viel häufiger und strenger von der Polizei unter die Lupe genommen werden. Das habe ich selbst auch in good old Germany erlebt.

Und das ist diskriminierend? Das Gerät behandelt alle Menschen gleich. Wenn ich als Weißbrot nun dickes, langes und volles Haar zu einem Zopf gebunden habe, wird man mich genauso abtasten wie die farbige Frau mit ihrem dicken Zopf. Das Gerät denkt ja nicht „Ah, der dumme Ni**er schon wieder! Pha, den lasse ich jetzt nicht durch, der muss in die Kontrolle!“. Das Gerät stellt nur fest, ob es irgendwas für nicht korrekt hält. Das hat absolut nichts mit Diskriminierung zutun. Wenn ich aus einer Familie von Formel 1 Fahrern komme, ist es auch nicht diskriminierend, wenn ich auf der Landstraße geblitzt werde weil ich zu schnell unterwegs bin. Deine Abstammung oder deine Religion heben dich ja nicht auf ein Podest von dem aus du bestimmen kannst, was nun diskriminierend und / oder rassistisch ist. Aber da kann man schon mal leicht den Überblick verlieren. Denn wenn sich jemand darüber beschwert, dass sich jemand anders über etwas beschwert, ist es gleich victim blaming. Das ist eben die überlegene Rhetorik.

Die werden ja aufgrund der Dicke ihrer Haare und wie sie diese frisiert haben, gescannt. Beim Blitzer ist es dem Gerät egal, ob ein Ferrari oder ein 2CV zu schnell fährt. Hier aber eben nicht. Ist auch egal. Ich fand es halt typisch, dass es mal wieder die Gruppierungen trifft, die tendenziell sowieso schon häufiger und härter überprüft werden, als alle anderen Gruppen innerhalb der Gesellschaft.

Vielleicht hab ich mich auch verlesen. Aber ich meine es so verstanden zu haben, dass die Geräte aufgrund der dickeren Haare oder des Schmucks anschlagen und dann halt eben eine Personenkontrolle Vorschrift ist.

…genau so hatte ich den Artikel auch verstanden, es steht auch so im ersten Absatz!!

Mitarbeiter der Transportation Security Administration (TSA) mussten in einem Interview einräumen, dass ihre Körperscanner arge Probleme mit dicken Haaren und anderem Kopfschmuck haben. In der Folge müssen zum Beispiel afrikanische Frauen und Träger eines Turbans von den TSA-Mitarbeitern persönlich durchsucht werden.

Es werden schließlich auch nicht immer die gleichen Personen manuell überprüft (ausser sie fliegen täglich am gleichen Gate ab) :wink: , sondern Personengruppen, die immer den gleichen Scanner-Fehler auslösen, z.B. ALLE Turbanträger! Und da wird es wohl völlig belanglos sein, ob diese Kopfbedeckung von Indern, Afghanen, Laoten usw. getragen wird…es gibt massenhaft Länder und Kulturen, wo ein Turban ganz normal zum Strassenbild gehört.
Ich glaube eher, dass Aussenstehende die diese Prozedur nur aus der Theorie und dem Fernsehen kennen durch ihre Diskriminierungs-Theorien wohl eher diskriminierend auftreten!

@Chef

TSA: Körperscanner diskriminieren afrikanische Frauen und Turbanträger

Die Überschrift ist definitiv faktisch falsch! Und vor allem sehr diskriminierend den Maschinen gegenüber !
:rofl: :wink:

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Ich böser Scanner-Diskriminierer aber auch :wink:

Gedankenspiel:

Es ist Fasching in Düsseldorf, du verkleidest dich als "Verkäufer für Perserteppiche, und hast neben einen Teppich unter Arm, auch einen Turban auf den Kopf.
Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, das du ungehindert / ungefiltert den
Körperscanner am Flughafen passieren kannst…

Lösung-1: 100 % - Weil „Turbane“ zum Alltag gehören und unverdächtig sind…
Lösung-2: 0 % - Weil „Turbane“ benutzt werden können, um „Schälmesser,
Steakmesser, Sprengsätze etc.“ verstecken zu können.

Booh, die Aufgabe ist schwer zu lösen…

Das mit den „afrikanischen Frauen“ ist Humbug.
Aber wir sind uns alle einig, das bis Dato die Körperscanner niemanden
diskriminieren. Allen ein schönes Wochenende.

PS. Übrigens ist der „Teppich“ auch nicht harmlos, wer weiß was darin „eingewickelt“
ist? :yum: (Wo ist überhaupt unser MitGlied „Hackbeardsmull“?)
Ohh holy Shit… !

Was ist mit mir Trigger ?

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Schön das du wieder anwesend bist, ich dachte schon an was anderes…:rofl:
Ich soll dich vom harmlosen TRIGGER grüssen, glaub der macht Urlaub.

Nichts los, das wussten wir auch schon gestern.

PS. Mein Unwort des Jahres lautet „Turbanträger“ danach kommt „Hacksteak“,
ein ganz schlimmes Schimpfwort finde übrigens „Hackfresse“.:wink: ,
was „Hackbeardmull“ nicht verdient hat.

In dem Sinne hier einen besseren Umgangston!
Schönes Wochenende.

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Überschrift auf dem Niveau der Lügenpresse. Na ja Kommunistengeschwätz eben.

Ich lasse mich nie scannen. Aber um Sicherheit ging es hier nie, sondern darum Steuergelder an Unternehmen zu schenken.

Lügenpresse überlese ich jetzt einfach mal :wink:

Die Unternehmen werden wohl sicher schon Gegengeschenke an die Politiker verteilt haben, nix ist heutzutage geschenkt!

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