Webstresser.org: Weltweite Razzia gegen User


#1

Zum gesamten Artikel


In mehreren europäischen Ländern wurden in den letzten Tagen Durchsuchungen gegen Nutzer des DDoS-Dienstleisters Webstresser.org durchgeführt. Dort wurden nach Angaben von EUROPOL monatlich über vier Millionen Angriffe im Gesamtwert von mindestens 15.000 Euro durchgeführt. Zugegeben, es mag für manch gekränkte Seele oder eifersüchtigen Mitbürger sicher eine Herausforderung darstellen, nicht auf die Vorzüge eines DDoS-Dienstleisters zurückzugreifen.…

#2

Wenn man so einen Service ohne VPN / Tor nutzt, kommt eh jede Hilfe zu spät. Ich vermute mal, dass die meisten Daten aus deren Kundendatenbank für die Ermittler sowieso ins leere führen. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass jemand so dumm ist und so einen Service ohne zusätzliche anonymisierungsmaßnahmen nutzt.


#3

Es gab ja sogar Verurteilungen, weil Leute so dämlich waren und daheim ohne VPN die LOIC angeworfen haben, um die GEMA und andere Webseiten zu stressen.


#4

Solche Leute haben es auch nicht anders verdient.


#5

Ich weiß nicht, ob man Unwissenheit oder einen Mangel an Intelligenz wirklich bestrafen sollte. Dann müssten ganz viele Leute mit üblen Schmerzen über die Straßen laufen… :wink:


#6

stellt sich die Frage was passiert wenn ich aus “User” Sicht denke, dass es zumindest legal ist seinen eigenen Server zu ddosen … bzw seine eigene Seite.


#7

Weil man durch DDOS seiner eigenen Seite ja auch nicht dritten schadet… Maximal dann nicht, wenn der Server ist deinem lokalen Netzwerk steht. Und selbstverständlich sind DDOS Angriffe innerhalb deines eigenen LANs bei dir zuhause erlaubt.


#8

Das macht doch niemand ernsthaft. Jeder ist doch daran interessiert, dass die eigene Seite 24/7 online bleibt.


#9

Ich Sprach auch davon, zu Testzwecken im eigenen LAN mal die Seite richtig ans Limit zu bringen und nicht den live Betrieb zu pentesten.


#10

wenn man die Möglichkeit bekommt, klar. So kann man seine Ddos Protection live testen


#11

Ich glaube Euch das und halte das auch für sinnvoll. Aber wenn wirklich alle Nutzer von Webstresser.org oder einem der anderen Dienste nur sich selbst testen würden, gäbe es wohl auch keine Ermittlungen und keine Durchsuchungen gegen die User.

:wink:


#12

Also ich glaube schon, das einen Markt für diesen “Dienstleistungen” gibt, um halt Konkurrenten oder Mitbewerber auszuschalten, zu ärgern, oder klein zu halten. Die “Self-Testings” sind auch anders zu regeln…!

Für die “Dienstleister” ist das “Self-Testing” lediglich eine “Alibi-Funktion”, das gelinde gesagt nicht wirklich glaubhaft ist… / Wir wissen alle, was die “Dienste” wirklich machen und wofür
sie eingesetzt werden, und vor allem die vollen “Geld” verdienen. (Auf Dauer, “Dauerbeschuss”).

Offenbar kann man für wenig “Geld” hier massiv Seiten “attackieren” und blockieren
und wenn das über Tage anhält wahrscheinlich sogar “lahm” legen. Somit werden diese Dienste tatsächlich “kriminell” eingesetzt und “Cyber-Crime” mäßig verfolgt…
In dem Fall, finde ICH persönlich zu Recht.


#13

Ist es illegal, illegale Seiten zu stressen?
Trigger


#14

Es ist legal, den Trigger zu triggern. Aber es ist und bleibt illegal, egal welche Seiten Du stresst. :wink:


#15

@Noname
Verdammt gute Frage !

Also ich sehe das so…
Legale Seite stresst Legale Seite = Illegal
Legale Seite stresst Illegale Seite = legal
Illegale Seite stresst legale Seite = illegal

Illegale Seite stresst Illegale Seite = egal ! aber wenns gemacht ist es nicht Ordnung,
es nicht “fair”. Wenn 2 illegalen Seiten sich “bekämpfen”, so möge die “bessere”
gewinnen. So ist mein Empfinden…, da muss ggf. auch anerkennen das die andere
Seite besser ist!


#16

But why? Wieso würde man so einen Service nutzen (also eine DoS-Attacke buchen)?

Ok, man viel jemanden damit auf den Sack. Den Grund kann ich verstehen…aber dass so viele so einen Service buchen, verstehe ich nicht.

Wofür? Will ehrlich nur den Grund wissen, den außer den von mir genannten…fällt mir nicht ein wieso es zu so einem lukratien Geschäft geworden ist.

Würde mich sehr über eine Antwort freuen :slight_smile:


#17

Das ist ganz einfach. Als Auftraggeber eines Webstressers bleibt dieser meistens anonym. Statt sich mit dem Wettbewerber oder jemanden, über den sie sich geärgert haben, selbst direkt auseinander zu setzen, kann man den halt gegen ein wenig Geld so richtig nerven. Es gibt viele feige Menschen und es laufen auch verdammt viele Spinner da draußen herum. Das Internet und solche anonymen Dienste spielen denen ganz klar in die Hand.

Wir wurden auch schon häufiger mit DDoS-Angriffen überzogen. Kontaktversuche, die erklärt hätten, wieso und und warum, gab es in all den Jahren keine. Ich denke, das Ganze muss man eher versuchen, auf der psychologischen Seite zu erklären + Anonymität des Internets.


#18

Falls die Antwort an mich gerichtet war. Äpfel ungleich Birnen… Ich spreche vom LAN und nicht von Angriffen übers Internet.